Landesgartenschau Neuss 2026



Planung

Gegenüber der Landeshauptstadt Düsseldorf, liegt - auf der anderen Rheinseite gelegen - die Stadt Neuss.


Bereits zur Römerzeit besiedelt, blickt die Stadt auf eine lange Geschichte zurück und ist aufgrund zahlreich angesiedelter Industrie und florierendem Hafen wohlsituiert. Nur vom nahegelegenen Rhein hatte die Stadt bislang wenig, was sich durch die Landesgartenschau 2026 ändern sollte. Zentraler Bestandteil und Schauplatz der Ausstellung war die ehemalige Rennbahn, die nach den Plänen vom Landschaftsarchitekturbüro Franz Reschke (FRL) zu einem modernen Stadtpark umstrukturiert wurde.

Die ehemaligen Stallungen und der Hammfeldhof wurden zum Gartenland, wo über die Gartenschau hinaus gärtnerische Nutzungen stattfinden sollen. Angrenzende Wegeverbindungen führen direkt Richtung Rheinwiesen.


Das Büro Christian Meyer plante im Auftrag von FRL 4.000 qm Stauden- und Gräserpflanzungen im Gartenland, 3.000 qm Wechselflor und einen 1.000 qm großen, naturhaften Rosengarten. Meine Mitarbeit bestand vornehmlich in der konzeptionellen Phasen und in der Vorplanung, als es darum ging, Themen für neuen Pflanzungen zu entwickeln. So entstanden Ideen wie die "Wolkenrunde", wegebegleitender, in Weiß gehaltener Wechselflor unterm breiten Himmel des Rennbahnparks, das Thema "A Day At The Races", Rotblühendes im westlichen Eingangsbereich mit elegantem Texturschmuck nahe der Tribüne, die filigranen "Gräserwellen" und weitere. Auch in folgenden Leistungsphasen und während der Ausstellungszeit arbeitete ich immer wieder an den Bepflanzungen mit und erstellte zahlreiche, für die Umsetzung erforderliche Ausführungspläne.



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